Für Partyschifffahrt zu Rhein in Flammen – Die Nacht der Loreley – auf Schifffahrplan.de eigene Songtitel auswählen

4. September 2015

Die Weinfeste in St. Goar mit Burg Rheinfels und St. Goarshausen mit den Burgen Katz und Maus am dritten Wochenende im September haben einen festen Platz im Veranstaltungskalender der beiden Schwesterstädte an der Loreley im Welterbetal Mittelrhein.

Absoluter Höhepunkt der beiden Weinfeste ist das in Deutschland und weit darüber hinaus bekannte Lichtspektakel “Rhein in Flammen – Die Nacht der Loreley”, das dieses Jahr am Samstag, 19. September 2015, stattfindet. Es ist ein gigantisches Feuerwerkspektakel, das die Zuschauer fast 40 Minuten lang in seinen Bann zieht.

Zu der besonderen Atmosphäre dieser pyrotechnischen Veranstaltung tragen nicht nur die unvergleichliche Kulisse des romantischen Rheintals mit seinen steil aufsteigenden Bergen und die hell erleuchteten Burgen und Städte bei, sondern auch die aus knapp 50 Schiffen bestehende, illuminierte Schiffsflotte.

Auf den meisten Schiffen sorgt ein DJ oder Alleinunterhalter für Partystimmung und Tanzgelegenheit. Alle Gäste, die eine Feuerwerk-Schifffahrt auf www.schifffahrplan.de gebucht haben oder noch buchen, haben die Möglichkeit, sich viele deutschsprachige und englischsprachige Songtitel vorher anzuschauen und bei Buchung aus dieser Datenbank auszuwählen. Darüber hinaus können sie  weitere Liedwünsche eintragen, die noch nicht in der Datenbank stehen.

Mit einem Galerieschiff zu Rhein in Flammen bei St. Goar und St. Goarshausen an der Loreley

30. Juli 2014

Am Samstag, 20. September 2014, ist es wieder soweit. Dann stehen die beiden Schwesternstädte St. Goar und St. Goarshausen an der Loreley wieder im Zeichen des spektakulären Rhein-in-Flammen-Events „Die Nacht der Loreley“. Bei kaum einer anderen Feuerwerk-Veranstaltung in Deutschland werden so viele Feuerwerkskörper gezündet wie bei diesem, voraussichtlich ca. 45 Minuten dauernden Lichterspektakel. Zigtausende Besucher werden dieses pyrotechnische Schauspiel von beiden Rheinufern, von den Rheinhöhen oder von einem der rund 50 beleuchteten Rheinschiffe aus verfolgen.

In die illuminierte Rhein-in-Flammen-Schiffsflotte reiht sich auch ein modernes Galerieschiff ein, das zwischen dem Hauptdeck und dem Oberdeck eine große Öffnung in der Decke hat, und somit das Oberdeck eine Galerie mit vielen Außentischen bildet. Darüber hinaus garantiert das große Freideck eine ungehinderte Rundumsicht, was bei Feuerwerk-Veranstaltungen mit mehreren Feuerwerken, wie dies bei Rhein in Flammen St. Goar und St. Goarshausen der Fall ist, von großem Vorteil ist.

Die Feuerwerk-Rheinschifffahrt mit dem Galerieschiff startet von Boppard und dem Veranstaltungsort St. Goar aus. An Bord erwartet die Gäste eine Schiffsparty mit einem DJ, der mit Musik der 70er, 80er und 90er Jahre sowie Hits der letzten Jahre zum Tanzen auffordert. Kulinarisch werden die Gäste mit einem Rhein-in-Flammen-Buffet verwöhnt. Die Schiffsrundfahrt führt durch das Welterbetal Mittelrhein rheinaufwärts von Boppard bzw. St. Goar aus entlang der Loreley sowie verschiedenen Weinorten und mittelalterlichen Burgen am Rhein bis etwa in Höhe der Wasserburg Pfalz im Rhein bei Kaub. Dort dreht das Schiff und fährt zurück rheinabwärts bis nach St. Goar und St. Goarshausen zum Großfeuerwerk Rhein in Flammen. Ausstiegsmöglichkeit besteht im Anschluss an das Feuerwerk-Spektakel wieder sowohl  in St. Goar, als auch in Boppard.

Gäste, die in St. Goar ein- und aussteigen, haben vor und nach dem Feuerwerk-Event die Möglichkeit, das dortige Weinfest zu besuchen. Gelegenheit zum Aufenthalt beim Weinfest haben aber auch alle Gäste, die beispielsweise in Boppard einsteigen und in St. Goar aussteigen, weil sie eine längere Schifffahrt genießen wollen

Die Nacht der Loreley – Rhein in Flammen bei St. Goar und St. Goarshausen

20. Juli 2013

Die Loreley ein sagenumwobener Felsen, der sich weltweiter Berühmtheit erfreut und jedes Jahr zahlreiche Besucher ins romantische Mittelrheintal lockt. Nicht viel weniger bekannt ist die Rhein-in-Flammen-Veranstaltung „Die Nacht der Loreley“, die dieses Jahr am Samstag, 21. September 2013, stattfindet. Zu diesem Feuerwerk-Event werden auch in diesem Jahr wieder etwa 100 000 Gäste erwartetet, die das linke und rechte Rheinufer in den beiden Schwesterstädten St. Goar und St. Goarshausen im Welterbetal Mittelrhein säumen werden. Umrahmt wird diese Veranstaltung von einem dreitägigen Weinfest in St. Goar und der Weinwoche in St. Goarshausen am Fuße der Loreley.

Am Samstagabend werden gegen 20.30 Uhr die Häuserfronten von St. Goar und St. Goarshausen und die mittelalterlichen Burgen durch bengalische Lichter illuminiert. Eine Flotte aus rund 50 beleuchteten Schiffen verwandelt den Rhein in ein Lichtermeer. Gegen 20.45 Uhr sind dann erste Signalschüsse zu hören. Sie bilden den Auftakt zu einem Feuerwerk der Superlative und mit einer Dauer von mehr als 45 Minuten dem längsten Rhein-in-Flammen-Feuerwerk überhaupt. Abwechselnd steigen von einem Ponton in der Rheinmitte, der Burg Katz bei St. Goarshausen sowie von der Burg Rheinfels (größte Burgruine im Rheinland) bei St. Goar mehrere Feuerwerke auf, die durch Wasserknalleffekte ergänzt werden. Von der Rheinmitte wird schließlich das große Finale abgeschossen.

Vor der unvergleichlichen Kulisse, die das romantische Rheintal mit seinen steil aufsteigenden Bergen, den illuminierten Städten und den hell erleuchteten Burgen bildet, malen die explodierenden Feuerwerkskörper atemberaubende Bilder an den nächtlichen Himmel. So mancher Zuschauer fühlt dabei einen Schauer über seinen Rücken laufen. Auch akustisch ist das Feuerwerk durch den Widerhall an den Felswänden ein besonderes Erlebnis.

Viele Besucher wollen dieses Ereignis von einem der Rheinschiffe aus erleben. Schiffstickets für eine Rheinschifffahrt zu Rhein in Flammen bei St. Goar und St. Goarshausen sind unter anderem online buchbar auf www.schifffahrplan.de. Während der Schiffsrundfahrt ist natürlich für Unterhaltung wie auch für das leibliche Wohl der Fahrgäste bestens gesorgt.

Veranstaltungen 2013 im Loreleytal

12. November 2012

Im Tal der Loreley findet jährlich so manches Weinfest, Rotweinfest, Strassenweinfest, Weinblütenfest, Winzerfest oder Winzerhoffest statt.
Bei vielen dieser Veranstaltungen und Events im Mittelrheintal hat man auch die Möglichkeit an einer Feuerwerks-Schifffahrt teilzunehmen. Eine lustige Schifffahrt mit Freunden, Kollegen oder Vereinsmitgliedern, ob Jung oder Alt, ist bestimmt ein gelungener Ausflug der lange und gerne in Erinnerung bleibt. Ein besonderes Event ist die Teilnahme an einer Lichterschifffahrt bzw. Feuerwerksfahrt wie z.B. Rhein in Flammen, Mittelrhein-Lichter oder Leuchtende Nacht am Mittelrhein. Von vielen Orten im Rheintal wie z.B. Rüdesheim, Bingen, Bacharach, Oberwesel, St. Goar, St. Goarshausen, Boppard oder Koblenz gibt es Abfahrtsorte von Schiffen, welche jedes Jahr an den verschiedenen Feuerwerk-Events teilnehmen.
Wer sich über Termine für die kommende Saison 2013 informieren möchte, der kann dies auf
www.schiffffahrplan.de
machen. Hier sind viele Termine für Schifffahrt-Events für 2013 ausgeschrieben.
Wer für 2013 also ins Loreleytal reisen möchte, der sollte nicht zögern und dies rechtzeitig buchen. Gerade große Events wie Rhein in Flammen sind schnell ausgebucht bzw. Hotelzimmer in der Nähe der Schiffsanleger über Monate vorher nicht mehr verfügbar.
Hotelzimmer kann man auf folgender Seite anfragen: www.mittelrhein-paketreisen.de

Auch Rüdesheim am Rhein wirbt 2009 um Tagesgäste fürs Loreley-Tal

24. Dezember 2008

Das Loreley-Tal und der Rheingau sind Paradiese für Aktivurlauber: Motorradfahrer, Radfahrer, Nordic-Walker, Wanderer von den Wanderwegen Rheinsteig und Rheinburgenweg sowie Spaziergänger finden Natur und historische Landschaften im Welterbetal Mittelrhein mit den Burgen am Rhein.

Seit Rheinland-Pfalz den Trend verfolgt, zum Wanderland Nummer eins in Deutschland in Deutschland zu werden, wirkt sich das für den Weitwanderweg Rheinsteig und somit auch für das Tal der Loreley und Rüdesheim positiv aus.

Nach der Wanderung tagsüber gibt es in der Rheingauer Touristikmetropole Rüdesheim im Rheingau immer mehr Attraktionen, wie das zum Beispiel von März bis Dezember geöffnete neue Spielzeug- und Eisenbahnmuseum, genannt “Toy-Museum”.

Für 2009 wollen die touristischen Betriebe in Rüdesheim und Assmannshausen Tagespauschalen anbieten, um attraktive Angebote für Tagesgäste bei einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis und Service bieten zu können.

Europaweiter Architektenwettbewerb für Mittelrheinbrücke an der Loreley

13. Dezember 2008

Am 20. Oktober 2008 wurde vom Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz in der Rubrik “Ausschreibungen” ein beschränkter Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zum Bau einer Mittelrheinbrücke in der Nähe der Loreley zwischen St. Goar und St. Goarshausen am Rhein ausgelobt.
Angesprochen werden sollten Architekten, Ingenieure/Fachplaner und Landschaftsarchitekten. Man hoffte auf 12 Teilnehmer. Zu gewinnen wurde ein Preisgeld 150 000 EUR zzgl. MwSt. angeboten.

Als Aufgabe gab es diesen Ausschreibungstext:
“Begrenzt offener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit Architekten, Landschaftsarchitekten und Bauingenieuren mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren nach GRW 1995 - Novellierte Fassung vom 22.12.2003 - für die Planung einer Rheinbrücke im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Im Oberen Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz gibt es keine feste Rheinquerung. Zugleich wurde dieser Bereich von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Um den Raum weiter zu entwickeln, beabsichtigt die Region den Bau einer Rheinbrücke. Möglicher Standort ist nördlich St. Goar/St. Goarshausen. Der Rhein als Bundeswasserstraße hat hier eine Breite von rund 250 m. Die Brücke soll sowohl den Auto- als auch den Fußgänger- und Radverkehr aufnehmen.”
Ziel des Wettbewerbs sei der Entwurf einer welterbeverträglichen Brückenlösung inklusive der verkehrlichen Verknüpfung mit den parallel verlaufenden Bundesstraßen. Es wuerde ein Vorentwurf der Objekt- und Tragwerksplanung, eine Visualisierung und ein Modell erwartet.

  • Als voraussichtliche Termine wurden angegeben:
  • Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen: 5. Dezember 2008;
  • Schriftliche Rückfragen bis 22. Dezember 2008;
  • Preisrichtervorbesprechung und Pflichtkolloquium: voraussichtlich 9. Januar 2009;
  • Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 13. März 2009;
  • Preisgerichtssitzung: Mitte April 2009.

Am Mittwoch, 3. Dezember 2008 teilte Verkehrsminister Hendrik Hering (SPD) in Mainz mit, dass die Landesregierung einen europaweiten Architektenwettbewerb für den Bau einer Brücke im UNESCO-Welterbe Mittelrheintal ausgeschrieben habe. Ziel sei es, den Entwurf einer welterbeverträglichen Brückenlösung zu erarbeiten, die sich “harmonisch und ohne Störung des Landschaftsbildes in das Rheintal einfüge”. Eine ansprechende Lösung werde gesucht, mit der die Bevölkerung und das Welterbekomitee der UNESCO einverstanden sein könne. Die Städte am Mittelrhein seien auf einer Strecke von 100 km zwischen Mainz, Wiesbaden, Koblenz und Lahnstein nur durch Rheinfähren verbunden. Die Kommunen zwischen Boppard, St. Goar, Oberwesel, Bacharach, Bingen, Rüdesheim, Lorch, Kaub, St. Goarshausen und Kamp-Bornhofen forderten seit Jahren den Bau der Mittelrheinbrücke im Welterbetal Mittelrhein an der Loreley.
Die Planung der Rheinbrücke im Rheintal an der Loreley sollte den Status vom Mittelrheintal als UNESCO-Welterbe berücksichtigen, damit der Welterbestatus nicht in Gefahr geraten könnte.
Bei der Sitzung der UNESCO im Juli 2008 im kanadischen Quebec haette die Landesregierung insgesamt vier Möglichkeiten vorgelegt - drei Brückenlösungen und eine Tunnellösung. Die UNESCO haette sich damals noch nicht auf einen Vorschlag festgelegt.
Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) berichtete vom großen Interesse am Wettbewerb zur Planung der Mittelrheinbrücke im Weltkulturerbe geschützten Loreleytal. Es hätten sich statt der erhofften zwölf Teilnehmer mehr als 30 Arbeitsgemeinschaften gemeldet.
Daraus sollen zwölf Teilnehmer ausgewählt werden. Diese hätten bis Mitte März 2009 Gelegenheit, ihre Entwürfe für die Rheinbrücke an der Loreley abzugeben.

Nein zur Mittelrheinbrücke an der Loreley zwischen St. Goar und St. Goarshausen

10. Dezember 2008

Der Bundestagsabgeordnete Josef Winkler veröffentlichte am 18. August 2008 nachfolgenden Kommentar der zur Veröffentlichung der Meinungsvielfalt hier dargestellt wird, aber nicht die Meinung von www.loreley-blog.de wiedergibt:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben ihr Nein zu den Brückenplänen der Landesregierung im Rahmen eines Aktionstages in St. Goar verstärkt. Statt den Welterbetitel mit dem Bau einer Brücke in der Nähe der Loreley zwischen St. Goar und St. Goarshausen zu gefährden, fordern die GRÜNEN einen 24-Stunden-Betrieb der Fähren im Mittelrheintal.

Gemeinsam mit den GRÜNEN berieten am Samstag, 16. August 2008 mehr als ein Dutzend Initiativen und Verbände sowie Politiker verschiedener Parteien, wie das Brückenbauwerk im Welterbetal Mittelrhein verhindert werden kann. „Die Kritik an den Brückenplänen ist auch hier im Mittelrheintal sehr deutlich vernehmbar. Wir bieten diesen Kritikern nun erstmals ein Forum, um ihren Unmut auch kund zu tun“, so Eveline Lemke, Landesvorstandssprecherin der Grünen, die zu dem Treffen eingeladen hatte.

Der anwesende Giulio Marano von ICOMOS, der Gutachterkommission der UNESCO, übte bei dem Treffen deutliche Kritik an den Brückenplänen der Landesregierung. Minister Hering behauptete nach der letzten Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees Anfang Juli in Quebec, die Organisation habe keine grundsätzlichen Bedenken gegen einen Brückenbau mehr. Laut Marano hat sich allerdings an der kritischen Haltung von ICOMOS und UNESCO nichts geändert. Das Welterbekomitee verlange vielmehr weitere Informationen, um über das Projekt zu entscheiden.

Als Alternative zu einer Brücke am Mittelrhein in der Nähe der Loreley verlangen die GRÜNEN einen kostenlosen 24-Stunden-Fährverkehr an den bisherigen Fährstandorten Boppard, St. Goar/St. Goarshausen, Kaub, Niederheimbach/Lorch und Bingen/Rüdesheim. „Diese Alternative ist kurzfristig und im Vergleich zu allen Brücken- und Tunnelplänen auch kostengünstig umzusetzen. Den Menschen im Mittelrheintal zwischen Boppard, Loreley, Oberwesel, Bacharach, Bingen und Rüdesheim darf diese dringend benötigte Hilfe nicht weiter vorenthalten werden“, so Markus Gröninger, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Verkehr. Die anwesenden Fährbetreiber bestätigten den GRÜNEN, dass diese Maßnahme auch kurzfristig umzusetzen wäre.

Rheinbrücke darf Weltkulturerbe-Titel vom Loreley-Tal nicht gefährden

5. Dezember 2008

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz will den Welterbetal-Titel am Mittelrhein nicht mit einer Rheinbrücke in Frage stellen. Die Rheinbrücke in der Nähe der Loreley und der Burgen am Rhein zwischen St. Goar und St. Goarshausen soll nicht gebaut werden, meinte am 28. November 2008 Kulturstaatssekretär Joachim Hofmann-Göttig (SPD) im Deutschlandradio Kultur. Die Landesregierung habe noch nicht entschieden, ob ein Tunnel oder eine Rheinbrücke im Bereich der Loreley gebaut werden sollte. Wobei ein Tunnel weniger Beeinträchtigung im Welterbetal Mittelrhein bedeute.

Eine Rheinbrücke koste nur 40 Millionen EUR und ein Tunnel werde mit 70 Millionen EUR veranschlagt. Wobei die Landesregierung noch nicht wisse, ob eine dem UNESCO Weltkulturerbe Mittelrheintal genügende Rheinbrücke nicht doch 70 Millionen EUR kosten würde. Im Februar 2009 werden nochmals ausländische Experten der UNESCO im Loreleytal die verschiedenen Standorte einer Rheinbrücke in der Nähe der Loreley prüfen.

Für das 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Mittelrheintal fordert die Wirtschaft eine Rheinbrücke oder einen Tunnel in der Mitte der rund 100 km in Nähe der Loreley zwischen Mainz, Rüdesheim, Bingen, St. Goar, Boppard und Koblenz. Davon rät Michael Petzet, Präsident des Internationalen Rates für Denkmalpflege (IOCOMOS) ab, der auch die UNESCO zur Denkmalpflege berät und empfíehlt die Nutung der Rheinfähren der Rheinschifffahrt in Boppard, St. Goar / St. Goarshausen, Kaub, Lorch / Niederheimbach und Bingen / Rüdesheim.

SWR4: Sagenhaftes Rheinland-Pfalz an der Loreley im Unesco-Welterbe Mittelrhein

3. Dezember 2008

“Wie gut kennen sich die Rheinland-Pfälzer in der Welt der Sagen aus?”, dies wollte der Rundfunksender SWR4 von Montag, 8. bis Freitag, 19. September 2008 bei der Rätselaktion “Sagenhaftes Rheinland-Pfalz”, wissen.

Dabei drehte sich alles um die Helden, faszinierendsten Figuren, legendärsten Orte und unglaublichsten Ereignisse von jedem Ort, jedem Landstrich und jeder Region im wahrhaft sagenhaften Rheinland-Pfalz. Und dabei gab es jede Menge Konkurrenz für Siegfried, Loreley und Co., unter anderem:

      • die Andernacher Bäckerjungen,
      • die spukhaften Spieler auf Lahneck,
      • den Teufel auf dem Gabelstein,
      • den Käs-König zu Dürkheim,
      • die Lilie zu Laach,
      • das Petermännchen von Westerburg …

Zu gewinnen gab es in jeder Raterunde eine Reise am Freitag, 3. Oktober 2008 entlang der großen Burgen am Rhein und Sagen am Rhein sowie dem Loreleyfelsen. Die Gewinner fuhren mit einem historischen Küstenmotorschiff der Rheinschifffahrt von Mainz am Rhein bis nach St. Goar im Welterbetal Mittelrhein. Nach der Ankunft fuhr der “St. Goarer Burgexpress” zur Burg Rheinfels. Spielmann und Minnesänger Michael führte durch die Burg Rheinfels bei St. Goar, bevor es dann an die reichlich gedeckte Tafel ging. Die Krönung dieses erlebnisreichen Tages war die Übernachtung in einem komfortablen 4-Sterne-Hotel am Rhein am Rheinhöhenweg, dem Rheinburgenweg zwischen Boppard und Rhens.

Rheinbrücke im Mittelrheintal an der Loreley: Betonbauer sind hier fehl am Platz

1. Dezember 2008

Im Westfalen-Blatt aus Bielefeld veröffentlichte Andreas Kolesch am 3. März 2008 nachfolgenden Kommentar der zur Veröffentlichung der Meinungsvielfalt hier dargestellt wird, aber nicht die Meinung von www.loreley-blog.de wiedergibt:

Das Westfalen-Blatt zum Dresdener Elbtal und zum Mittelrheintal

Manchmal, da wird es laut in Deutschland, Schreibtischtäter!, ruft der eine, Hitler wollte das auch schon tun!, schallt es zurück, und dann weiß man: Die Deutschen debattieren wieder.
Diesmal geht es um Brücke oder Tunnel oder Alles-so-lassen. Alles so zu lassen, wie es ist, würde im Dresdener Elbtal und im Mittelrheintal bedeuten, dass der Status des Weltkulturerbes erhalten bliebe.

Den Deutschen aber, sobald er etwas Ansehnliches vorzuzeigen hat, erfasst nicht verdienter Konservatorenstolz, sondern das Bedürfnis, das Schöne auszubauen, umzubauen und zu betonieren. Sachsens Politiker wollen das Waldschlößchenmonstrum in die Flussauen rammen. Ihre rheinland-pfälzischen Kollegen ducken sich in den Windschatten einer Initiative, die tönt, bei der Rheinbrücke an der Loreley sei es nicht fünf vor Zwölf, sondern bereits Viertel nach Eins.

Seit 200 Jahren geht das nun schon so: Tempo! Tempo! »An die Stelle der trägen Behaglichkeit ist ein allgemeines Treiben und Wirken getreten«, ächzte ein Journalist im Jahr 1801, als man in deutschen Landen meinte, jetzt beginne die Moderne. Seither steht, Generation für Generation, mit schöner Regelmäßigkeit jemand auf und verkündet, er führe uns herrlichen Zeiten entgegen.

In Dresden geht angeblich die Sonne auf, sobald der Güterverkehr noch schneller auf die beiden Stadtautobahnen kommt. An der Loreley wird alles gut, wenn die 1482 Einwohner des rechtsrheinischen St. Goarshausen zügig auf die A61 brausen können.

Mal ehrlich: Sind diese Argumente nicht ein bisschen dürftig? Leider stellt sich diese Frage immer seltener, wenn Deutschland debattiert. Auf der einen Seite des Tisches nämlich hocken in der Regel Politiker, die ungeprüft die Angaben der Wirtschaftslobbyisten wiederkäuen. Diesen von der Schulbank ohne Umweg über eine fachliche Ausbildung in die politischen Gremien eingezogenen Jasagern sitzen hochqualifizierte Spezialisten gegenüber wie die von ICOMOS, dem Beratergremium der Unesco - Kunsthistoriker und Denkmalpfleger, Ingenieure und Architekten. Übrigens auch Wirtschaftswissenschaftler.

Wann immer die an den Fäden des Lobbyismus tanzende Politik mit der Faust auf den Tisch haut, prügelt sie eine alte Gewissheit: dass die Gemeinschaft niemals nur von Ökonomen getragen wird, sondern ebenso von Menschen, die Natur erhalten und Kultur schaffen. Man mag sie Schöngeister nennen - die Reise in die Moderne wäre ohne den Bildungsbürger ein Horrortrip geworden.

Die Frage … eines Brückenbefürworters, wieviele Besucher denn überhaupt wegen des Weltkulturerbe-Status zur Loreley pilgern, zeugt von erschreckender Unkenntnis: Der Welterbe-Titel ist kein touristisches Gütesiegel, sondern die Auszeichnung eines dauerhaft bewahrenswerten Gutes. Daraus ergeben sich unvergängliche Verpflichtungen. Betonbauer sind hier fehl am Platz. 

Finger weg von der Loreley - Kommentar zur geplanten Rheinbrücke

29. November 2008

Am 11. Februar 2008 veröffentlichte die Rheinische Post aus Düsseldorf nachfolgenden Kommentar zur geplanten Rheinbrücke im Weltkulturerbe Mittelrheintal bei St. Goar und St. Goarshausen von Lothar Schröder, der nachfolgend der Meinungsvielfalt wegen dargestellt wird - ohne die Meinung von www.loreley-blog.de wiederzugeben:

Rheinische Post: Finger weg von der Loreley
Kommentar von Lothar Schröder

Düsseldorf - Wie mögen nur die Bürgerproteste im Mittelrheintal aussehen, sollten dereinst Bagger anrollen zur großen, bislang bloß geplanten Rheinquerung zwischen Sankt Goar und Sankt Goarshausen?
In Dresden zurrten sich Elbtalschützer kürzlich an alten Bäumen fest, am Rhein werden sich Wagemutige vielleicht an die bronzene Loreley gürten. Welch ein Bild!

Der alte Loreley-Mythos wird tätig, treibt uns um, lässt uns romantiktrunken werden. Wem das Herz voll ist, der gönnt seinem Verstand ein Ruhepäuschen.

Aber vielleicht käme der ja zu dem Entschluss, dass Landschaften auch ihr Gesicht verändern können, sich an die Erfordernisse der Gegenwart anschmiegen und gestaltet werden müssen. Alle deutschen Landschaften (selbst die so urig wirkenden) sind Kulturlandschaften, gepflegt und gehegt.

Jeder naturromantische Ort, zu dem wir natürlich bequem mit dem Auto anreisen, ist immer auch ein bisschen Produkt unserer Einbildung. Das alles könnte uns der Verstand zuflüstern, ohne aber wirklich zu überzeugen. Weil der Mythos tiefer wirkt als alle Berechnungen und wirtschaftlichen Überlegungen. Weil er uns eine viel tragfähigere Brücke schlägt: zur Vergangenheit, vielleicht zu den Urgründen unseres Lebens, unseren Ängsten und unserem Übermut.

Die Loreley ist unantastbar, nicht nur wegen des papiernen Welterbetitels.

SWR SonntagsTour als musikalische Reise durchs Rheintal bis zur Loreley - unterwegs mit Johannes Kalpers

27. November 2008

Der SWR sandte am Sonntag, 28. Oktober 2007 um 20.15 Uhr die SonntagsTour durch Rheinland-Pfalz mit einem neuen “Entdecker”.

Der Sänger Johannes Kalpers erlebte im Welterbetal Mittelrhein zwischen Bingen, Bacharach, Oberwesel, Loreley und St. Goar romantische Burgen am Rhein, traumhafte Ausblicke und vor allem viele reizvolle Begegnungen mit Menschen aus dem Mittelrheintal. Außerdem präsentierte Johannes Kalpers viele begeisterte Musiker der Region.

Auf seiner ersten SonntagsTour im romantischen Weltkulturerbe Mittelrheintal startete Johannes Kalpers am Binger Mäuseturm, fühlte sich auf der Burg Rheinstein wie ein Burgherr und erfuhr in der “Pfalz im Rhein”, der Zollburg Pfalzgrafenstein bei Kaub, wie wenig romantisch dort die Zöllner lebten.

Natürlich gab Johannes Kalpers in der SonntagsTour auch als Sänger sein Bestes - unterstützt von

      • dem Chor der Grundschule Weiler bei Bingen,
      • dem “Binger Bub”, Schauspieler und Sänger Frank Schröder,
      • der Oberweseler Gruppe “Tanderadei”,
      • dem “Blasorchester der Kolpingsfamilie Oberwesel”,
      • Gisela Ginsberg aus Bacharach,
      • den “S(w)inging People” des “MGV Eintracht 1822 Oberdiebach”
      • und der 15-jährigen “Voice-Vision-Contest”-Siegerin Menna Mulugeta aus Weiler bei Bingen.

Naturathlon 2007 entlang der Loreley durchs Welterbetal Mittelrhein

25. November 2008

Die vierte Etappe des Naturathlon 2007 führte die Rad-Sportler die Strecke von Bad Kreuznach an der Nahe bis zur Unterkunft im Kloster Altenberg in Odenthal* (östlich von Leverkusen am Rhein) entlang dem Mittelrhein und der Loreley.

Naturschutzabteilungsleiter Jochen Flasbarth vom Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz und Reaktorsicherheit begrüßte die Sportler in Bonn, wo 2008 die UN-Naturschutzkonferenz stattfinden wird. Im Vorfeld dieses Ereignisses diskutierten dort verschiedene Vertreter aus den Bereichen Naturschutz, Forstwirtschaft, Touristik und der Stadt Bonn auf dem Marktplatz über aktuelle Naturschutzthemen, wie über einen möglichen Nationalpark im Siebengebirge.

Die Etappe 203 km durch das Mittelrheintal war als “reiner Radfahrtag” mit vielen Besichtigungsmöglichkeiten organisiert.

Um 7 Uhr starteten die Naturathleten in Bad Kreuznach und fuhren ab Bingen entlang der schönen Landschaft vom Weltkulturerbe Mittelrhein, vorbei an Burgen am Rhein, der Loreley, vieler Weinberge im Weinbaugebiet Mittelrhein und dem Siebengebirge. 

Von Königswinter bis zum Marktplatz in Bonn wurden die Radsportler von einem Team der Stadt Bonn, des NABU, der Initiative Treffpunkt Wald und des Bundesamts für Naturschutz begleitet. Hier fand eine öffentliche Podiumsdiskussion zu den Themen Sport, Naturschutz und Forstwirtschaft statt. 

Der NATURATHLON -Treffpunkt Wald ist ein “sportliches Natur-Abenteuer” und fand als größtes Natursportereignis vom 22. Juli bis 4. August 2007 in Deutschland statt. Die Strecke führte vom Schwarzwald bis nach Berlin (ca. 1.800 km). In acht Teams durchquerten 32 Sportler mit dem Fahrrad Deutschland. Dabei besuchten sie ausgewählte Wälder, die in ihrer Art besonders typisch für die biologische Vielfalt der deutschen Wälder sind. Neben sportlicher Fitness wurde von den Sportlern auch Wissen über die Natur der Wälder erwartet. An Aktionspunkten mussten die Naturathleten sportliche und spannende Aufgaben lösen, die im Zusammenhang mit dem Thema Wald und Naturschutz stehen. Der Naturathlon - Treffpunkt Wald 2007 wurde vom Bundesumweltministerium gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit der Initiative Treffpunkt Wald, dem Deutschen Forstverein und dem NABU veranstaltet.

* Odenthal-Altenberg ist bekannt durch die beiden Sehenswürdigkeiten Altenberger Dom und Deutscher Märchenwald.

Loreley Freilichtbühne mit großem Kino open air auf dem Loreleyfelsen hoch über dem Rheintal

23. November 2008

Der Spielfilmsender Tele 5 München zeigte vom 1. bis 11. August 2007 auf der Loreley Freilichtbühne Stimmung unterm Sternenzelt und große Gefühle mit ”WIR LIEBEN KINO OPEN AIR”.

Als eine der schönsten Freilichtkulissen Deutschlands war der Loreleyfelsen neben dem Königsplatz in München, dem  Schloss Charlottenburg in Berlin und dem Rathausmarkt in Hamburg ausgewählt worden.

Diese vier Freilichtbühnen boten traumhafte Kulissen, Sternenfunkeln und die Gesellschaft guter Freunde - eine perfekte Kombination für ein Kinoerlebnis unter freiem Himmel.
Gezeigt wurden im Sommerkino der Veranstaltungsorte die besten Filme der Kinosaison, u.a. “Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt”, “Ocean’s 13″ und “Spider-Man 3″.
Aktuelle Blockbuster, große Schauspieler und faszinierende Drehbücher fesselten die Besucher der Veranstaltungen im Sommer 2007 unter den Sternenhimmeln der bedeutendsten Kino Open Airs in Deutschland in Hamburg, München, Berlin sowie auf der Loreley.

So war das Sommerfeeling unter freiem Himmel, bei den Open Air Festivals vorprogrammiert. Die Besucher der Loreley Freilichtbühne hatten zudem bleibende Eindrücke vom Welterbetal Mittelrhein, welches 2002 von der Unesco Weltkulturerbe Mittelrhein erklärt worden war.

Wandern ohne Gepäck auf dem Rheinsteig entlang der Loreley und Burgen am Rhein

20. November 2008

Der Rheinsteig verbindet im Welterbetal Mittelrhein viele Städte und Burgen am Rhein. Im Jahr 2006 wanderten über 250.000 Wanderer auf einem der schönsten Wanderwege in Deutschland die verschiedenen Etappen zwischen Bonn, Koblenz, Loreley, Rüdesheim und Wiesbaden.

Im Jahr 2007 erschien ein Wanderführer mit Rundwandertouren “Rheinsteig - Schöneres Wandern mit Rundtouren und Rheinburgen” mit 20 leichten bis mittelschweren Tagesetappen und fünf Rundwanderungen mit 162 Seiten im Pocket-Format inklusive einer Faltkarte und den Tagestour-GPS-Koordinaten für Navigationsgeräte.

Über 30 Burgen und Schlösser am Rhein kennzeichnen das Rheintal als Weltkulturerbe Mittelrhein.

Besonders beliebt zum Wandern ist die Teilstrecke vom Rheinsteig Im Tal der Loreley zwischen Koblenz, Lahnstein, Braubach, Kamp-Bornhofen, Kestert, St. Goarshausen, Loreley, Kaub, Lorch, Assmannshausen und Rüdesheim entlang der Weinberge, Städte und Burgen am Rhein im Welterbetal Mittelrhein.

Wandern ohne Gepäck-Pauschalangebote mit Gepäcktransfer werden auf dem rechtsrheinischen Rheinsteig und als Rundwandertouren kombiniert mit dem linksrheinischen Rheinburgenweg zwischen Koblenz, Rhens, Boppard, St. Goar, Oberwesel, Bacharach und Bingen angeboten.

Eine der größten Loreley-Ansichtskarten-Sammlungen mit dem Loreleyfelsen am Rhein, der Loreleysage und der Lorelei-Freilichtbühne

17. November 2008

Eine der größten Ansichtskarten-Sammlungen von der Loreley und viele Bilder mit dem Loreley-Motiv gibt es im Ansichtskarten-Museum in der ehemaligen Loreley-Galerie in Oberwesel am Rhein zu bestaunen (Besuch nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung sonntags moeglich).

Die riesige Loreley-Postkarten-Sammlung ist nach Themen geordnet:

1. Loreley-Blick auf alten Ansichtskarten:
Blick auf den Loreleyfelsen von vom Rheinfelsen-Aussichtspunkt Maria Ruh auf der Rheinhöhe am Rheinburgenwanderweg bei Urbar zwischen Oberwesel und St. Goar auf die gegenüberliegende Lorelei.
Besonders imposant sind die Blicke aus dem Rheintal vom Hotel-Restaurant am linken Rheinufer auf den Loreley-Fels mit dem Rheinkilometer 555 km am gegenüberliegenden rechten Rheinufer.
Hier ragt der Felsen ca. 126 m in die Höhe über dem normalen für die Rheinschifffahrt wichtigen Kauber Pegel (von 2,20 m).

2. Loreley-Gemälde auf alten Ansichtskarten:
Gezeigt wird eine umfangreiche Sammlung der Erscheinung der Loreleyfigur, sei es als Ölgemälde, Graphik, Bild, Zeichnung oder modernes Foto der Loreleystatue auf dem Kopf der Hafenmole von St. Goarshausen.

3. Loreley-Gedicht, Loreley-Sage, Loreley-Lied auf Ansichtskarten:
Gesammelt wurden alle Postkarten ueber die Dichter und die Loreley-Melodie: Das älteste Loreleygedicht von Clemens-Brentano genauso wie Heine-Heinrich, der die Loreleysage mit seinem von Friedrich-Silcher vertonten Loreleylied „Ich weiss nicht was soll es bedeuten“ über Nacht bekannt machte, so dass die Melodei nicht nur in Deutschland, sondern auch beispielsweise in Japan, China und vielen anderen Ländern bekannt ist. Eine interessante Loreley-Postkarte hat das Motiv: „Handstand auf der Loreley“.

4. Unterschiedliche Schreibweisen und die Geschichte der Loreley auf alten Ansichtskarten:
Im Wesentlichen beschränken sich die Ansichtskarten auf folgende Schreibweisen:
Lorelai, Lorelei, Loreley, Lorely, Lorley
Lor, Lore
Lai, Lay, Lei, Ley
Diese unterschiedlichen Schreibweisen werden im Hansen-Blatt Nr. 50 vom Juli 1997, “Loreley - Ein Beitrag zur Namendeutung” von Dr. Manfred Halfer
www.hansenorden.mittelrhein.net/hansen-blatt/1997nr50/loreley.html
auf den Seiten 83 bis 86 beschrieben. Wer dieses Hansen-Blatt antiquarisch, aber noch in relativ gutem Zustand zum Preis von 10 EUR + 2,20 EUR Porto haben moechte, rufe bitte an: Mobil 0179 250 6757.

5. Loreley-Freilichtbühne auf alten Ansichtskarten:
Freilichtbühne auf Postkarten aus den 1930er Jahren oder moderne Post-Karten mit einem Foto von einem Open air Konzert der vielen Konzerttermine und den Rheinfähren mit denen man nach einem der Konzerte wieder auf das andere Rheinufer kommt.l

6. Alte Foto-Postkarten von der Umgebung der Loreley
Die Sammlung umfasst Motive, wie eine Karte vom Rheinlauf, eine Landkarte vom Loreleytal am Mittelrhein in Rheinland-Pfalz und viele Ansichtskarten mit Fotos der umliegenden Städte im Rheintal: St. Goar, St. Goarshausen, Bacharach, Bingen, Boppard, Kaub, Koblenz, Lahnstein, Rüdesheim und Oberwesel.

7. Alte Ansichtskarten der Rheinschifffahrt und von Feuerwerk-Veranstaltungen welche man besonders schön vom Schiff aus sieht:
Postkarten von der Schifffahrt zur Nacht-Veranstaltung Rhein in Flammen sowie Ansichtskarten der Schiffsrundfahrten der Rheinschifffahrt mit Tagesausflug zu den Weinfest-Veranstaltungen mit Grossfeuerwerk Mittelrhein-Lichter, welche den Tourismus im Tal der Loreley weltweit bekannt machen.

ZDF-Dokumentarreihe: Stromlinien der Geschichte von Rhein, Elbe, Oder und Donau

16. November 2008

Am Freitag, 22. Dezember 2006 startete die vierteilige Dokumentarreihe “Stromlinien der Geschichte” mit dem Porträt vom Rhein. Die 4 Filme von Wolfgang Würker und Sylvia Strasser erzählten die wechselvolle Geschichte der vier großen Ströme in Deutschland: Rhein, Elbe, Oder und Donau. Brennende Fragen der Gegenwart wurden aufgegriffen als auch Blicke zurück in die Geschichte geworfen.

Die erste Folge über den Rhein, zeigte wie sich Riffe, Sandbänke und Kiesbänke gegen die Schiffbarkeit für die Rheinschifffahrt wehrten und der Rhein heute das Symbol gelungener Völkerverständigung ist. Die Ingenieursleistung des 19. Jahrhunderts durch Tulla von der wilden Stromlandschaft zum beherrschbaren Wasserweg der Rheinschifffahrt. Der Film erzählte auch von der Entdeckung vom romantischen Mittelrhein und dem Rheintourismus der Einzelreisenden, Busreisen und Vereinsreisen um Flusskilometer 555 an der Loreley zwischen St. Goar, St. Goarshausen, Oberwesel und Kaub im Welterbetal Mittelrhein zwischen dem Weitwanderweg Rheinsteig und dem Rheinburgenwanderweg.

Als weiteren Folgen der ZDF Dokumentarreihe wurden gesendet:

  • Mittwoch, 27. Dezember 2006, die Elbe, noch vor kurzem Grenzfluss zwischen zwei Welten.
  • Donnerstag, 28. Dezember 2006, die Oder, der Grenzfluss zwischen Deutschland, Polen und Tschechen.
  • Freitag, 29. Dezember 2006, die Donau, Europas internationalster Wasserweg, an dem sich Okzident und Orient begegnen.

Tokio Hotel Live-Konzert auf der Loreley Freilichtbühne im Welterbetal Mittelrhein

15. November 2008

Nachdem der Erfolg für die Teenie-Band Tokio-Hotel 2005 über Nacht mit “Durch den Monsun” kam, waren Bill, Tom, Gustav und Georg fast täglich auf Reisen: Konzerte, Autogrammstunden, Interviews - der Terminkalender war voll. 

Am 3. September 2006 gaben die Jungs von Tokio-Hotel ihr letztes Live-Konzert für 2006 auf dem überdachten Teil der Loreley-Freilichtbühne. Die in den 30er Jahren als Amphitheater gebaute Loreley-Freilichtbühne auf dem Loreleyfelsen oberhalb von St. Goarshausen am Rhein und hatte Platz für 18.000 Besucher, davon 5000 Sitzplätze. Das Loreleyplateau vor der Loreley-Freilichtbühne bot den Besuchern viele Parkplätze und Camping-Stellplätze.  

Die herrliche Atmosphäre vom Rheintal, die sehr gute Akustik von Deutschlands traditionsreichster Bühne auf dem Loreleyfelsen und das Miterleben des Sonnenuntergangs hoch über dem Welterbetal Mittelrhein während dem Tokio-Hotel-Konzert bleiben unvergeßlich.

Vor und nach dem Konzertabend hatte die Teenie-Band Tokio-Hotel Gelegenheit zu einer Rheinfahrt bzw. Rheinschifffahrt, vorbei an den Burgen am Rhein, bevor es danach ins Studio ging, wo die vier die Songs für das zweite Tokio-Hotel-Album aufnahmen.
 

SWR TV-Sendung: Feuerwerk Rhein in Flammen - Die Nacht der Loreley

13. November 2008

Am Sonntag, 17. September 2006 sendete der Südwestrundfunk (SWR) um 20.15 Uhr einen Bericht über die Feuerwerk-Veranstaltung Rhein in Flammen - Die Nacht der Loreley. Unter Moderation von Judith Kauffmann und Günther End bestimmten die Welt des Feuerzaubers und der Rheinromantik diesen Abend.

Zu Füßen der Loreley sowie der romantischen Burgen Rheinfels, Katz und Maus feierten die Schwesterstädte St. Goar und St. Goarshausen am Rhein das Feuerwerk Rhein in Flammen. Der TV-Film war unvergessliches Erlebnis und zeigte die “Magische Nacht der Loreley“. Neben dem Feuerwerk Rhein in Flammen war auch der große Schiffskorso mit über 50 Schiffen der Rheinschiffahrt wie jedes Jahr wie jedes Jahr beeindruckend.

Die Burgen Rheinfels und Katz sowie die Städte St. Goar und St. Goarshausen erstrahlten zu Beginn der TV-Sendung im roten Licht der bengalischen Feuer. Die Menschen feierten an den Ufern vom Welterbetal Mittelrhein und beobachteten wie die glitzernden Feuerwerkssterne in den nachtschwarzen Himmel schossen und sich leuchtende Farbkaskaden in das romantische Rheintal ergossen. Das Schauspiel von Feuer, Wasser und Licht entfaltete sich in dem majestätischen Tal der Loreley voller Geschichte und Schönheit.

Die SWR-Fernsehsendung “Feuerwerk Rhein in Flammen - Die Nacht der Loreley” verzauberte die Menschen.

Schiffskarten findet man hier: www.rhein.in-flammen.de

Rheinburgenweg: Wandern zu den Burgen am Rhein zwischen Bingen, Loreley und Koblenz

12. November 2008

Seit 24. August 2006 kann man die Burgen am Rhein nicht nur auf der rechten Rheinseite entlang dem Weitwanderweg Rheinsteig, sondern neu auf der linken und rechten Rheinseite auch entlang dem Wanderweg Rheinburgenweg von Burg zu Burg im Welterbetal Mittelrhein wandern.

Der Rundwanderweg Rheinburgenweg führt linksrheinisch über 372 Kilometer von Bad Breisig bis Bingen. Rechtsrheinisch verläuft er weitgehend auf der Trasse vom Rheinsteig von Rüdesheim bis Bad Hönningen.

Die Strecke säumen 47 mittelalterliche Schlösser und Burgen am Rhein. Bei Rundwandertouren können Wanderer rund 20.000 Höhenmeter überwinden und 110 Stunden Ausblicke ins Rheintal erleben.

Im Begleitbuch “Wandertouren Rheinburgenweg” wird die wird die Wanderroute beschrieben, die 20 Tagesetappen können sich Besitzer von Wander-Navigationsgeräten auf ein GPS-Gerät laden.

Auf dem linksrheinischen Streckenabschnitt zwischen Bad Breisig und Bingen führen die Wanderrouten vorbei am größten Kaltwassergeysir der Welt bei Namedy am Rhein (Namedyer Sprudel) und über den Felskletterpfad zwischen Boppard und Bad Salzig am Mittelrhein

Von Maria Ruh bei Urbar zwischen St. Goar und Oberwesel aus haben Wandergruppen den schönsten Postkarten-Blick auf die gegenüberliegende Loreley und das Rheintal bei St. Goarshausen mit der Burg Katz.

Bei Oberwesel empfiehlt es sich auf dem Rheinburgenweg eine Weinwanderung im Bereich der Mittelrhein-Weinlagen Oberweseler Oelsberg und Oberweseler Sieben Jungfrauen zum Sieben-Jungfrauen-Blick am Günderode-Filmhaus zu machen.